Neue und konventionelle Energieträger in der Wärme- und Kälteversorgung

Im Bereich der Rechtsgrundlagen zu Fernwärme und Fernkälte bestehen in der Schweiz zur Zeit noch verschiedene Unsicherheiten und Lücken. Die Tagung vom 2. Dezember 2016 thematisiert rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte rund um die Wärme- und Kälteversorgung gleichermassen und versucht dadurch, einen Beitrag für eine nachhaltige Diskussion in diesen Bereichen zu leisten.

Rund 50% der in der Schweiz verbrauchten Energie werden zur Wärme- oder Kälteerzeugung verwendet. Der überwiegende Anteil Wärme wird nach wie vor auf der Basis von konventionellen Energieträgern produziert. Die Kälteproduktion erfolgt heute noch mehrheitlich über individuelle, durch Strom betriebene Klimaanlagen. Es ist davon auszugehen, dass insbesondere der Bedarf an Gebäudeklimatisierung und -kühlung in den nächsten Jahren steigen wird. Fernwärme- und Fernkältenetze gelten als umweltschonende Alternativen zu individuellen Klimaanlagen.

Im Bereich der Rechtsgrundlagen zu Fernwärme und Fernkälte bestehen in der Schweiz zur Zeit noch verschiedene Unsicherheiten und Lücken, die durch die MuKEn teilweise nur unzulänglich oder gar nicht geschlossen werden können. Die vorliegende Tagung zeigt die aktuelle Rechtssituation in der Schweiz im Bereich Fernwärme/Fernkälte auf. Sie weist auf bestehende Lücken hin und vergleicht die Schweizerischen Rechtsgrundlagen mit denjenigen in der EU. Es werden zudem Vor schläge präsentiert, wie bestehende Lücken in der Rechtsetzung geschlossen werden könnten.

Nebst technologischer Machbarkeit und innovativen Geschäftsmodellen in der Wärme- und Kälteversorgung sind auch die Bedürfnisse der Kunden sowie die Renditeüberlegungen von Wärme- und Kältelieferanten sowie von Investoren in entsprechende Anlagen von entscheidender Bedeutung für den Erfolgt solcher Grossprojekte.

Teilnehmer/innen

Dieses Seminar richtet sich an Führungskräfte von Energieversorgungsunternehmen, von Abwärme, Fernwärme und Fernkälte produzierenden Unternehmen und Anlagen, an Unternehmen, die Rohstoffe für die Wärme- und Kälteproduktion bereitstellen, speichern, handeln oder transportieren, an Fachspezialisten/innen aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Contracting, Energie- und Bauplanung, an Beratungsunternehmen der Energiebranche sowie an Unternehmen, die in die Bereiche Fernwärme/Fernkälte investieren.

Anmeldung

Wir würden uns freuen, Sie am 2. Dezember 2016 in Luzern begrüssen zu dürfen.
Für Rückfragen zum Programm stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung: simone.stieger@unilu.ch

Tagungsprogramm und Anmeldung

 

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