BACK TO CENTER

francotaisch

Kompetenzzentrum Finanzmärkte

Ihr Ansprechpartner: Franco Taisch

Das Kompetenzzentrum Finanzmärkte befasst sich aus einer interdisziplinären Perspektive primär mit dem schweizerischen Finanzplatz, aber auch mit den globalen Finanzmärkten. Dabei werden die Grundsätze und Regeln des Finanzmarktes sowie insbesondere die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Banken und Vermögensverwalter, für Kollektivanlagen und Versicherungen sowie für Börsen und Effektenhändler untersucht. Gegenstand der Untersuchung sind sowohl die öffentlich-rechtlichen Elemente als auch die vertraglichen Aspekte von Finanzdienstleistungen. Im Weiteren stehen die Unternehmensfinanzierung am Kapitalmarkt und der Kampf gegen den Missbrauch des Finanzbereichs im Mittelpunkt.

research

Forschung

Das Kompetenzzentrum befasst sich schwerpunktmässig mit folgenden Forschungsthemen:

  • Handlungsfelder betreffend neuer rechtlich-regulatorischer Rahmenbedingungen
  • Unternehmensführung im Spannungsfeld Unternehmen, Politik und Recht
  • Organisations- und Strukturveränderungen von Unternehmen durch neue rechtlich-regulatorische Rahmenbedingungen
  • Finanzierungsformen und -arten von Unternehmen unter rechtlichen Gesichtspunkten
  • Corporate Governance von Finanzunternehmen
  • Risikomanagement und Systemrelevanz von Finanzunternehmen
  • Haftungsprävention und Haftung von Unternehmensführungsorganen
  • Einlegerschutz und Ethik in Kapitalmärkten

master

Forschungsprojekte im Detail

«Fit & Proper Requirements for Members of the Board of Co-operative Banks»

(Abgeschlossenes Projekt unter der Co-Leitung von Prof. Dr. Taisch und Prof. (FH) Dr. A. Jungmeister sowie Mitautorschaft A. Gmünder, MLaw, siehe auch unter Kompetenzzentrum Unternehmens- und Governancegestaltung und Kompetenzzentrum Finanzmärkte)
In Zusammenarbeit mit der EACB (European Association of Cooperative Banks) in Brüssel wurde eine wissenschaftliche Untersuchung zu «Fit & Proper»-Regeln für Unternehmensleitungsmitglieder durchgeführt. Mitgliederbanken aus 11 Ländern wurden mittels Fragebogen in Bezug auf Best Practice hinsichtlich die Compliance mit Normen der Regulierungsbehörden und Ausbildungsstandards ihrer obersten Kader hin befragt und die Ergebnisse einer vertieften Analyse zugeführt. Die Studie beinhaltete ein für die EACB repräsentatives Sample (Sketch Verfahren), das 80% der Bilanzsumme der in der EACB repräsentierten Banken umfasst. Die EACB Banken mit 4200 lokalen Banken und 68’000 Filialen bedienen 205 Millionen Kunden und 78 Millionen Mitglieder, beschäftigen 860’000 Mitarbeitende und machen rd. 20% des Marktanteils im Europäischen Bankenmarkt aus.

dissertations

Dissertationen im Detail

“Die Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit nach den Finanzmarktgesetzen”

(Laufendes Projekt, Ch. Raimondi, MLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch)
Vor über 40 Jahren wurde das Erfordernis des guten Rufs und der Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit ins Bankengesetz aufgenommen, um der damaligen Aufsichtsbehörde die Kompetenz zu geben, die Entfernung von ungeeigneten Personen in leitender Stellung zu verlangen. Mittlerweile hat sich das Gewährserfordernis etabliert und fand im Verlauf der letzten zehn Jahre Eingang in allen neuen finanzmarktrechtlichen Erlassen. Deshalb soll schwergewichtig untersucht werden, ob der sogenannte Gewährsbegriff überall denselben Gehalt hat oder ob sich aufgrund seiner Aufnahme in verschiedenen Erlassen vielmehr Differenzierungen aufdrängen.

“Tracking Stocks”

(Laufendes Projekt, S. Schmid, MLaw, Betreuerin Prof. Dr. K. Müller).

Bei den in den USA entwickelten «Tracking Stocks» handelt es sich um Aktien, die ihren Inhabern Vermögensrechte einräumen, welche sich statt auf das Gesamtunternehmen nur auf einen Unternehmensteil beziehen. Diese Dissertation soll die in der Schweiz noch ungeklärte Situation hinsichtlich der rechtlichen Zulässigkeit von «Tracking Stocks» untersuchen.

“Management von Rechts- und Reputationsrisiken als Sorgfaltspflicht von in der Schweiz, in Österreich und in Liechtenstein tätigen Banken gruppen”

(Laufendes Projekt, Th. Höhener, MLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Mit der in Arbeit befindlichen Studie soll auf ein bislang sowohl in der juristischen Theorie als auch der bankbetrieblichen Praxis nur am Rande behandeltes Thema im Rahmen einer selbständigen wissenschaftlichen Studie eingegangen werden. Vor dem Hintergrund der momentanen und zukünftigen Regulierungstendenzen (Basel II, Basel III) werden entlang der Praxis im regionalen Kontext der Schweiz, Österreichs und Liechtensteins nicht nur die Ausgangssituation analysiert, sondern auch Problemfelder identifiziert und Lösungsansätzen gegenübergestellt.

“Mezzanine Finanzierung von Genossenschaftsunternehmen”

(Laufendes Projekt, dr.ssa giur. et MLaw I. D‘Incà-Keller, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Die Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie Restrukturierungen und Sanierungen erfordern einen hohen Grad der Selbstfinanzierung. Ohne ein erweitertes Finanzierungs-instrumentarium stösst die genossenschaftliche Finanzierung in vielen Fällen an ihre Grenzen. Die Arbeit will die Problematik erörtern und neue Wege der Kapitalbeschaffung identifizieren sowie situationsbezogen bewerten. Dabei werden insbesondere Zulässigkeit und Grenzen der mezzaninen Finanzierungsoptionen für Genossenschaften geprüft.

“Inflation – Deflation und Recht, Wechselwirkungen, Probleme und Lösungen am Beispiel der Schweiz”

(Laufendes Projekt, L.F. Mainardi, MLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Die Geldwertänderung ist eine ökonomische Grösse, welche aber auch durch das Rechts-system definiert werden muss und umgekehrt auf letzteres einwirkt. Auf Grund historisch tiefer Geldwertänderungsraten ist in der Schweiz bis heute eine diesbezüglich mangelhafte Sensibilisierung von Gesetzgebung und Rechtsprechung anzutreffen. Der Staat kann die Geldwertänderung zwar nicht vollkommen steuern, hat aber hoheitliche Instrumente zur Verfügung, welche effektiv auf die Geldwertänderung einzuwirken vermögen. Es bestehen verfassungsmässige Pflichten des Staates, im Rahmen seiner Möglichkeiten drohenden Geldwertänderungen zuvorzukommen und eingetretene angemessen zu berücksichtigen.

“Die Genossenschaftsbank in der Corporate Governance”

(Laufendes Projekt, T. Schwyter, MLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Diese Arbeit geht der Frage nach, ob die Organisationsform der genossenschaftlich organisierten Banken besonders dazu geeignet ist, den Anforderungen eines soliden, wettbewerbsorientierten sowie nachhaltigen Systems zu entsprechen. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob sich das Modell der Genossenschaftsbank als ein brauchbares Gefäss für eine gute Corporate Governance eignet.

“Der Einlegerschutz nach schweizerischem Bankengesetz”

(Laufendes Projekt, St. Zimmermann, MLaw; Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Die Dissertation handelt das Thema «Outsourcing bei Banken» ab. Outsourcing bedeutet die Auslagerung von Betriebsfunktionen. Durch die strukturellen und realwirtschaftlichen Veränderungen ist Outsourcing seit einigen Jahren Teil der wirtschaftlichen Planung. Es werden die Vor- und Nachteile des Outsourcings aus rechtlicher wie auch wirtschaftlicher Sicht beleuchtet. Zudem wird das Augenmerk ebenfalls auf diverse rechtliche Problemfelder wie zum Beispiel dem Datenschutz gelegt. Ausserdem werden Unklarheiten hinsichtlich FINMA-Rundschreiben beleuchtet, praktische Beispiele sowie die konkrete vertragliche Ausgestaltung analysiert.

“Moderne Unternehmensfinanzierung, mit Fokus auf moderner Spitalfinanzierung”

(Laufendes Projekt, D. Steiger, MLaw; Betreuer Prof. Dr. F. Taisch)

In dieser Dissertation sollen, ausgehend von der steigenden Nachfrage im Gesundheitswesen und den begrenzten Chancen der momentanen Spitalfinanzierung, neue Möglichkeiten der Spitalfinanzierung analysiert und auf ihre rechtliche Zulässigkeit sowie Umsetzbarkeit überprüft werden. Dazu wird zunächst generell auf die Möglichkeiten einer diversifizierten Finanzplanung sowie einer modernen Unternehmensfinanzierung eingegangen. Danach werden die Entstehungsgeschichte und die Ausgestaltung der aktuellen Spitalfinanzierung in der Schweiz (und besonders im Kanton Luzern) dargelegt sowie deren Grenzen und Problemfelder aufgezeigt. Im Schwerpunkt der Arbeit werden schliesslich alternative Möglichkeiten der Spitalfinanzierung erörtert, indem eine Chancen- und Risikoanalyse sowie eine Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit und Umsetzbarkeit erfolgt.

Masterarbeiten im Detail

“Die Kleeblattreform – Ein spezifischer Blick auf die Auswirkungen des FIDLEG”

(Laufendes Projekt, A. Aslihan, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Das Finanzmarktrecht steht im Wandel der Zeit. Nach Ereignissen wie der Finanzkrise im Jahre 2007/ 2008 sowie den Fällen von Lehmann Brothers und Madoff, wurde ein Handlungsbedarf zum Schutz der Anlegerinnen und Anleger sowie für die Stabilität des Schweizer Finanzplatzes erkannt. Um diesem Handlungsbedarf gerecht zu werden, wurde das Gesetzgebungsprojekt «der Kleeblattreform» in die Wege geleitet. Im Rahmen der Masterthesis werden, nach einer Einführung zur Kleeblattreform, die Auswirkungen des FIDLEG auf das geltende Recht und die Praxis untersucht. Da der Zutritt zu internationalen Märkten auch ein Kriterium für die Regulierung darstellt, wird in der Arbeit ein Vergleich zum europäischen MIFID II gezogen. Ziel der Thesis besteht darin, die Frage nach der Notwendigkeit zu beantworten und die Abwägung zwischen dem Regulierungsaufwand und -effizienz zu beurteilen.

“AGB von Banken unter der Missbräuchlichkeitsprüfung nach Art. 8 UWG”

(Laufendes Projekt, D. Moesch, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Die Eröffnung eines Bankkontos ohne Unterzeichnung der dazugehörigen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist unvorstellbar. Die Ausgestaltung der AGB ist in der Regel nicht Gegenstand von Verhandlungen, sie sind einseitig vorformuliert und werden vom Bankkunden meist ungelesen akzeptiert. Dies birgt die Gefahr einer einseitigen Risikoverteilung zugunsten des AGB-Verwenders und somit einer Schlechterstellung des Übernehmers. Ein Schutz des Bankkunden als schwächere Partei durch eine offene AGB-Inhaltskontrolle war unter dem wirkungslosen Art. 8 UWG lange Zeit praktisch unmöglich. Diese Masterarbeit zeigt auf, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine Missbräuchlichkeit nach dem grundlegend revidierten Art. 8 UWG zu begründen. Weiter wird dargestellt, inwiefern die Banken auf die Neufassung von Art. 8 UWG reagiert haben und ob in den AGB der Schweizer Banken noch Klauseln zu finden sind, die einer offenen Inhaltskontrolle nicht stand hielten.

“Analyse der rechtlichen Situation für die Onlinekontoeröffnung”

(Abgeschlossenes Projekt, L. Zerr, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Die technologische Entwicklung schreitet sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wirtschaft zügig voran. Auch vor dem Bankgeschäft macht der technische Fortschritt keinen Halt. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit, welche auf Grundlage einer Case Study bei der Luzerner Kantonalbank erstellt wurde, mit den gesetzlichen Rahmebedingungen der Onlinekontoeröffnung. Dabei sollen die bestehenden Rechtsgrundlagen bezüglich der «normalen» Kontoeröffnung aufgezeit werden, um daraus Schlussfolgerungen für die Frage abzuleiten, wie die aktuellen Rechtsgrundlagen angepasst werden müssten, um neben der «klassischen» Kontoeröffnung auch die Onlinekontoeröffnung zu erlauben.

“Retrozessionen im Bereich des Bankengeschäfts”

(Abgeschlossenes Projekt, M. Chelós, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Seit dem Grundsatzurteil zur Retrozessionsproblematik im Jahre 2006 (BGE 132 III 460) sind solche Vergütungen nicht mehr aus den Schlagzeilen verschwunden. Gerade aktuell ist die Thematik im Zusammenhang mit der neuen europäischen Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) und dem zukünftigen schweizerischen Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) wieder hochbrisant. Mit dem Urteil BGE 138 III 755 hat sich das Bundesgericht nun auch explizit zu den Pflichten der Banken im Rahmen ihrer Vermögensverwaltungstätigkeit geäussert. Die Untersuchung erklärt deshalb vorgängig die wirtschaftlichen und rechtlichen Unterschiede des relevanten Bankgeschäfts. Alsdann wirft sie einen Blick auf Retrozessionszahlungen in den Bereichen der bankinternen Vermögensverwaltung und Anlageberatung, unter besonderer Berücksichtigung des Vertriebs von kollektiven Kapitalanlagen und strukturierten Produkten. Des Weiteren wird das rückwirkende finanzielle Risikopotential der Bankinstitute, basierend auf einer allfälligen Herausgabepflicht von Retrozessionen, ermittelt.

“Pönalisierungsentwicklungen im Finanzmarktrecht anhand des Insiderartikels”

(Abgeschlossenes Projekt, N. Griesser, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Der Insiderstraftatbestand wurde bereits im Jahr 1988 erlassen. Seither hat der Artikel nicht an Brisanz verloren, was anhand der aktuellen Diskussion um dessen Revision veranschaulicht wird. Der Insiderhandel wird intensiv von der europäischen Gesetzgebung geprägt und deshalb wurde er in den letzten Jahren mehrfach angepasst und ergänzt. Diese Entwicklungen werden in dieser Arbeit vertieft behandelt und analysiert. Die Rezeption von fremdem Recht in das Schweizerische ist kein neues Phänomen, es zieht sich durch die gesamte Geschichte des Art. 161 StGB. Der hohe Druck der USA auf die Schweiz war der Hauptgrund, weshalb die Schweiz als erstes europäisches Land eine Strafnorm gegen den Insiderhandel erliess. Auch diese Thematik wird in der Arbeit umfassend behandelt.

“Die Auswirkungen der EC-Directives on Money Laundering auf die Compliance von international tätigen Finanzintermediären in der Schweiz”

(Abgeschlossenes Projekt, M. Wiederkehr, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Diese Masterarbeit befasst sich mit den drei Regulatorien, welche hauptsächlich Einfluss auf die schweizerische Geldwäschereiregulierung haben: Nationale Selbstregulierung (VSB) und Internationale Regulierung durch die EU (EU Money Laundering Directives), sowie die FATF/OECD (40 Empfehlungen). Zu diesem Zweck werden in drei Abschnitten in chronologischer Reihenfolge die Entwicklungen dieser drei Einflussquellen und deren Einfluss auf den für Finanzintermediäre relevanten Teil des nationalen Geldwäschereibekämpfungsdispositivs nachvollzogen und analysiert. Sodann werden die ausländischen Einflüsse auf die schweizerische Geldwäschereigesetzgebung aus Sicht der Schweizer Finanzintermediäre kritisch bewertet.

“Strukturierte Produkte”

(Abgeschlossenes Projekt, J. Metzger, BLaw, Betreuer Prof. Dr. F. Taisch).

Strukturierte Produkte haben mit der Einführung des KAG Eingang in die gesetzliche Regulierung gefunden. Durch die verstreute Regulierung von Finanzmarkt, Börsen und Finanzmarktintermediären sind die Abgrenzungen zu anderen Finanz-instrumenten schwierig. Diese Masterarbeit reflektiert die Abgrenzungs-schwierigkeiten zu kollektiven Kapitalanlagen, Derivaten, Anleihensobligationen und weiteren strukturierten Finanzprodukten, die keine strukturierte Produkte i.S.v. Art. 5 KAG sind. Der Einfluss von neuen Regulierungen im Bereich des Finanzmarkts wird im Rahmen der Arbeit aufgezeigt. Dabei wird dem Einfluss der europäischen Rechtssetzung auf die strukturierten Produkte im Rahmen eines Rechtsvergleichs mit der EU Regulierung Rechnung getragen und durch einen Blick auf die deutsche Umsetzung dieser Regulierungen ein Vergleich aufgezeigt. Ein kleiner Teil der Arbeit widmet sich sodann der steuerlichen Behandlung der strukturierten Produkte, sowie der Diskrepanz zwischen den Zielen der staatlichen Regulierung und dem Verhalten der Anleger.

master program

Aus- und Weiterbildung

Master

Finanzmarktrecht I und II (Prof. Dr. Franco Taisch), Universität Luzern

Die zweisemestrige Vorlesung Finanzmarktrecht gibt in insgesamt sechs Modulen eine Einführung bzw. einen Überblick zu den wichtigsten Grundsätzen und Regeln des Finanzmarktrechts. Behandelt werden insbesondere die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Banken und Vermögensverwalter, für Kollektivanlagen und Versicherungen sowie für Börsen und Effektenhändler. Im Weiteren stehen die Themen Wettbewerb und Regulierung, Unternehmens-finanzierung am Kapitalmarkt und der Kampf gegen den Missbrauch des Finanzbereichs im Mittelpunkt.Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden die wirtschaftsrechtliche Relevanz des Finanzmarktes und dessen Protagonisten sowie die wichtigsten Grundsätze und Regeln des Banken-, Börsen- sowie Kollektivanlage- und Versicherungsrechts näher zu bringen, so dass diese befähigt werden, dieses Wissen in groben Zügen in der Praxis umsetzen zu können. Interdisziplinarität zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht, zwischen staatlicher Normierung und Selbstregulierung sowie zwischen Recht und Ökonomie sind dabei Herausforderung und Faszination zugleich.

Executive Education

DAS Bankleitung IFZ
Das IFU | BLI ist für den Bereich Banken- und Genossenschaftsrecht verantwortlich (Prof. Dr. F. Taisch). Das Modul beleuchtet Unternehmensführung und Recht, die unternehmerische Plattform Genossenschaftsunternehmen im Speziellen sowie den Finanzmarkt mit Schwerpunkt Wettbewerb und Aufsicht Das DAS richtet sich an Personen, die in der Geschäftsleitung von Banken tätig sind.

dissertations

Publikationen, Bücher, Beiträge und wissenschaftliche Konferenzen

  • Clicks or Bricks? – Herausforderung genossenschaftliches Beziehungsbanking, Gedanken zum Strukturwandel von Genossenschaftsbanken anhand empirischer Daten aus der Schweiz, in: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen (ZfgG), ZfgG 65,1, S. 23-40, Stuttgart 2015 (Jungmeister/Taisch/Schmid)
  • Clicks or Bricks – Die Facebook Herausforderung, in: Lokale Verwurzelung und grenzenlose Informationstechnologie – ein unternehmerisches Dilemma für Genossenschaften?, Band 18, S. 13-25, Brixen/Südtirol 2015 (Jungmeister)
  • Der Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021: Politökonomische Überlegungen zum unterbreiteten Vernehmlassungsentwurf, in: Archiv für Schweizerisches Abgaberecht, Band 84, 5, S. 345-362 (Schaltegger/Winistörfer)
  • Mutter Staat zwischen Fürsorge und Verantwortung, in: Schweizer Monat Sonderthema Juli 2015, S. 6-11 (Schaltegger/Leisisbach)
  • Schattenwirtschaft in der Schweiz geht zurück, in: Volkswirtschaft vom 07.04.2015 (Schneider/Schaltegger/Schmutz)
  • Schweizer Rezepte gegen überhöhte Staatsausgaben funktionieren, in: Volkswirtschaft 88, S. 6-10, Bern 2015 (Schaltegger/Frey)
  • Fiscal Adjustments and the Probability of Sovereign Default, in: Kyklos, Band 68(1), S. 281-110, Basel 2015 (Schaltegger/Weder)

Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Politik und Gesellschaft

  • Effizienter Staat dank Föderalismus und fiskalischer Äquivalenz, in: Neue Zürcher Zeitung NZZ vom 21.01.2015 (Schaltegger)
  • Schuldenbremse für die AHV ist sinnvoll, in: Neue Zürcher Zeitung NZZ vom 12.02.2015 (Schaltegger/Feld)
  • Unternehmenssteuerreform III nicht mit Kantonsanteil finanzieren, in: Neue Zürcher Zeitung NZZ vom 18.06.2015, Langversion in Ökonomenstimme, 19.06.2015 (Schaltegger)
  • Ein Ausweg aus der Schuldenkrise, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ vom 13.07.2015 (Schaltegger/Winistörfer)
  • Analyse der Kostentreiber in den Ergänzungsleistungen. Gutachten im Auftrag des Schweizerischen Arbeitgeberverbands 2015 (Schaltegger/Leisibach)

publications

Outlook

Forschung und Aus- und Weiterbildung werden 2016 in ähnlichem Rahmen wie 2015 weitergeführt. Mehrere Forschungsprojekte (Masterarbeiten und Dissertationen, aber auch die Überarbeitung des Lehrbuchs Finanzmarktrecht in der Litera B Reihe) werden 2016 abgeschlossen werden können.

  • Sponsoren

    • Raiffeisen CC DE

      raiffeisen CC

    • WIR Bank CC DE

      wir bank CC